Kinder(garten)fotografie

Als Kinderfotograf kann ich mich glücklich schätzen. Ständig mache ich spannende Bekanntschaften mit Prinzessinnen, Feuerwehrmännern, Schmetterlingen, Löwen und Tänzerinnen. Sogar Pippi Langstrumpf habe ich schon abgelichtet. Die Begegnungen mit diesen kleinen Persönlichkeiten bereichern meine Arbeit enorm. Und ich kann es nicht anders sagen — diese „Arbeit“ macht mich glücklich. 

Das Eis brechen

Wenn ich in den Kindergarten komme, stelle ich mich den Kindern zunächst vor. Der Morgenkreis eignet sich sehr gut dafür. Er ist ein sehr schönes und festes Ritual meiner Arbeit mit den Kindern geworden. Die Begrüßungsrunde mit den ErzieherInnen und den Kindern dient dazu, dass wir uns kennenlernen und die Kinder Vertrauen zu mir aufbauen. Nachdem ich mich vorgestellt habe, unterhalte ich mich mit den Kindern. Ich zeige ihnen meinen alten analogen Fotoapparat und erkläre, wie das Fotografieren früher funktioniert hat. Es weckt ihre Neugierde und oft staunen sie über den nicht enden wollenden Film, den sie aus der Filmrolle ziehen.

Es ist wichtig, die Nähe zum Kind zu suchen und einen persönlichen Kontakt aufzubauen. Das wird oft unterschätzt bzw. außer Acht gelassen. Jedes der Kinder hat eine eigene Persönlichkeit und einen Charakter. Kinder sind sehr feinfühlig und merken schnell, wenn das Interesse an ihnen nicht wirklich da ist.

Da ich selbst Vater von zwei Kindern bin, weiß ich, wie Kinder „funktionieren“ und wie ich ihnen ein gutes Gefühl vermitteln kann. Ich möchte, dass sie keine Scheu vor der Kamera haben und schon gar nicht vor mir, dem Fotografen. Denn um gute Bilder einzufangen, braucht man vor allem einen guten Draht zum Kind, Spaß und eine gute gemeinsame Zeit!

Den Charakter des Kindes einfangen

Ich setze keine Requisiten oder kitschigen Hintergründe ein. Denn ich möchte die Kinder so fotografieren, wie sie sind und natürliche Portraits von ihnen machen, die ihrem Wesen entsprechen. Für mich ist es viel erstrebenswerter, Charaktere abzulichten, statt die Kinder wie ein lebloses Stillleben zu drapieren.

Viele meiner Bilder entstehen aus dem Moment heraus. Für diese Momente braucht man als Fotograf ein gutes Auge und Feingefühl. Während des Shootings beziehe ich die Kinder permanent in das Geschehen ein — allerdings nicht, indem ich ihnen sage, dass sie jetzt bitte lächeln sollen. Wir sprechen miteinander über die unterschiedlichsten Themen, an denen die Kinder Spaß haben, sei es ihr geblümtes Kleidchen, FC Bayern oder Prinzessin Lilli Fee. Dabei entstehen tolle Momente und Serienaufnahmen. 

Zeit nehmen

Zeit ist für mich ein ebenso wichtiger Faktor. Für mich ist die Kinderfotografie keine Fließbandarbeit. Ich nehme mir ausreichend Zeit für jedes der Kinder, damit sie genug Raum und Zeit haben, sich zu entfalten.

In vielen Kindergärten bin ich immer wieder zu Besuch. Das ist besonders toll für mich, denn die Kinder kennen mich bereits und freuen sich auf das Shooting. Das Beste daran ist aber, dass ich viele Kinder ein Stück weit auf ihrem Weg begleite und ihr Heranwachsen in tollen Bildern festhalte.

Ich freue mich auf Sie

Wenn Ihnen mein Ansatz und meine Bildsprache gefallen, sprechen Sie mich an. Kinder werden schnell erwachsen, das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Sie wandeln sich rasant. Halten Sie die Zeit in schönen Momentaufnahmen fest. Sie werden es nicht bereuen.